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#1 RE: Conberichte von Menk 26.07.2010 09:28

Hier sind eure Meinungen zum Con willkommen

#2 RE: Conberichte von Tovak 26.07.2010 09:35

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Aus Sicht eines NSC hier mal meine Zusammenfassung:

Plot:

Öhm ja .. ich hab nur den (kleinen) Plot im Dungeon mitbekommen.

SC:

Stakenburger: Immer wieder eine Bereicherung mit euch zu spielen.
Orden des Sargas: Es war immer nett bei euch vorbeizuschauen und mit euch zu reden

Auch das Spiel mit den anderen SC war immer Lustig und hat viel Spaß gemacht.

NSC:

Ihr wart einfach eine Wucht. Egal ob Moscher oder Festrolle. Selten so gute Rollen gesehn.
Besonders unser Dauer-Zombie ist eine Erwähnung wert !

SL:

Die Leistung war auch dem Con leider nur mittelmaß. Details können bei mir erfragt werden.


Ansonsten schönes Geländes und ich hatte ein Super Wochenende

#3 RE: Conberichte von Boreu 26.07.2010 09:55

Plot:

Ich glaube, da war nur der im Dungeon... keine Ahnung was daraus geworden is, weil ich Samstag Abend schon abgereist bin.
Schade das wir bis dahin nicht den Massenmord hinbekommen haben... es gab ja noch nicht mal eine Hinrichtung...

SC:

Habe vor allem mit dem Orden des Sargas zu tuen gehabt, was wirklich eine Freunde war.
Sonst noch vielen dank an alle, bei denen ich mal Wasserpfeife rauchen konnte^^

NSC:

Die NSC`s waren wie immer genial. Man merkte ihre Freude am spiel. Vor allem großes lob an den dauer Zombie... ich muss sagen, mir wurde bei einigen Aktionen von dir echt übel...

SL:

Brauchte ich eigentlich nie... also von daher...


/edit

Ach ja! und natürlich Hammergeiles Gelände! Großes Lob nochmal an den Erbauer! Er hat wirklich einen wunderbaren Platz erschaffen!

[ Editiert von Boreu am 26.07.10 9:56 ]

#4 RE: Conberichte von Tovak 26.07.2010 10:17

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Zitat
Gepostet von Boreu
Schade das wir bis dahin nicht den Massenmord hinbekommen haben... es gab ja noch nicht mal eine Hinrichtung...



Du hast die Hinrichtung nur nicht mitbekommen .. der arme Schatzmeister

Schade Schade .. es wurde dem Opfer leider der Kopf angetrennt

#5 RE: Conberichte von Lasbelin 26.07.2010 10:25

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JA und nicht nur das!! Der wurde vorher auch noch ausgiebig gefoltert!! Ungeheuerlich!!

Con-Bericht ist in Arbeit, folgt in Kürze

#6 RE: Conberichte von Tovak 26.07.2010 10:35

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Zitat
Gepostet von Lasbelin
JA und nicht nur das!! Der wurde vorher auch noch ausgiebig gefoltert!! Ungeheuerlich!!



Foltern ... Foltern würd ich das nicht nennen .. eher als Demonstrations-Objekt verwendet

#7 RE: Conberichte von Kappe 26.07.2010 10:46

Und das mit einem frisch verheirateten Mann! Daran möchte ich ja bitte noch mal erinnern.

Der Con-Bericht folgt in Kürze.

#8 RE: Conberichte von Lasbelin 26.07.2010 11:14

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Location:

Dreiseen ist eigentlich ein wirklich tolles Gelände, auf dem man so viel entdecken kann. Auf der großen Wiese gibt es ausreichend Platz für Zelte und eigene Lagerformationen, der Wald ist nicht fern und zu Seen, Amphitheater und Grotte/ Höhle muss ich ja wohl nichts mehr sagen....
Einziger Kritikpunkt ist natürlich die Sache mit den sanitären Einrichtungen. Es ist schon schöner, wenn man fließendes Wasser aus der Leitung hat sowie morgens bequem irgendwo duschen kann. Aber es hatte auch durchaus seinen Reiz, ständig zur Pumpe rennen zu müssen.


Plot:

Vom Plot hab ich eigentlich gar nicht soooo viel mitbekommen. Aber als Magd/ … war ich da auch nicht hinterher. Und von Politik versteht Alfrun ja eh nichts, findet sie doof.
Am Anfang gab es eine Hochzeit, anschließend wurde das Brautpaar wegen Verrat angeklagt. Verschiedene Orden waren darin verstrickt, die Blutbarbaren haben auch noch mitgemischt und dann gab es da noch diese Echsen. Wie das alles zusammen gehört, ging irgendwie an mir vorbei, ^^ Vor allen Dingen konnte ich die Bündnispolitik Korandias nicht nachvollziehen (den Uto-gläubigen Stakenburgern wird alles verziehen und die Kor-gläubigen Barbaren werden abgeschlachtet? Und dann setzen sie auch noch den Kor-Priester fest??), mag aber wohl durchaus gute Gründe gehabt haben...
Die kleineren Plotstränge wie die Suche nach dem Kelch von Engor (hieß der so?) oder die Erbschaftsregelung im Lager der Stakenburger haben mir viel Spaß gemacht.


Regelwerk:

Ich habe so gut wie keine Kämpfe aus der Nähe mitbekommen. Das was ich gesehen habe, war schönes DKWDDK. Ein paar Mal meine ich sowas wie „Schildbrecher!!“ und „Windstoß!“ vernommen zu haben. Ob das nun aber NSC oder SC waren weiß ich nicht.
An manchen Stellen ließ die Darstellung auch etwas zu wünschen übrig. Wenn man einen Pfeil im Bein stecken hat und bei Bewusstsein ist und die Feldscherin gerade dabei ist mit der Pinzette im Fleisch rumzupulen, dann SCHREIT man doch bitte, und schaut nicht verträumt/ gelangweilt in der Gegend rum!
Zum allergrößten Teil hat mich das Spiel aber sehr überzeugt und begeistert.


Taverne/Verpflegung:

Ich habe bis zur Hinrichtung des Schatzmeisters im Lager der Stakenburger gespeist und es war vorzüglich!! Ganz großen Dank an dieser Stelle an Anika!!


OT/Orga Kram/SL:

Stakenburger:
Arne hat alles super vorher durchgeplant, so dass es vor Ort nur zu ganz wenig Fragezeichen kam, Kompliment! Er hat sogar vorher eine Mail rumgeschickt in der er die wichtigsten Charaktere (Adel) mit korrekter Anrede und so weiter aufgeführt waren und vor dem Time In gab es noch einmal eine Vorstellungsrunde, so dass jeder hätte wissen können, wer wer ist. Super!
Allgemein:
SL schien mir immer ansprechbar, ich selber brauchte allerdings nie eine. Etwas schade fand ich, dass überhaupt nicht darauf geachtet wurde, dass die Autos außerhalb des Spielbereiches parkten, das hat bei Urtika eine Woche vorher noch besser geklappt!
Den Vorsatz, dass niemand auschecken kann so lange der Dungeon noch steht fand ich gut, aber irgendwie hatte ich den Eindruck, dass trotzdem beim Abbau nicht mehr als 20 Leute beteiligt waren. Aber manche Dinge ändern sich wohl nie …
Ich muss auch noch einmal ein wenig für dieses Kompost-Klo schwärmen! Ich will nie wieder auf ein Dixie wenn es sowas gibt!! Die Investition hat sich auf jeden Fall gelohnt!


zum Spiel

Alfrun hat ja größtenteils mit den Stakenburgern gespielt, da gab es ein paar wirklich schöne Momente. Ich will mich auf jeden Fall beim ganzen Lager herzlich bedanken, es hat echt Spaß gemacht mit euch! Ein paar persönliche Kritik und schöne Hochlichter möchte ich hier gesondert erwähnen:

• Das Spiel mit Max/ Schatzmeister Theobald war ein Traum! Bei unserer ersten Begegnung hat er Alfrun komplett alle Münzen abgenommen (und das waren so einige) indem er einfach sagte „Du kannst mir vertrauen! Ich zähl das für dich ab!“. Zum Glück hat sich der Friedensstifter Anton ja noch eingemischt, so dass ich das meiste wiederbekam und Theobald dann im anschließenden Glücksspiel komplett ausgenommen habe! Es hat so viel Spaß gemacht! Auch unser ständiger Streit um den Lohn des ersten Tages war super! Hat mich wirklich einiges an Mühe gekostet dir endlich das Kupfer aus den Rippen zu leiern. Eigentlich wollten wir dir noch ein Gift unterjubeln, das dich vorübergehend wahnsinnig macht. Das hatten wir auch schon bei Thomas, dem schleimigen Echsenstreichler erstanden, aber dann wurdest du ja leider verurteilt. Sorry übrigens nochmal dafür, so ganz unschuldig bin ich da ja nicht, schließlich hab ich dich auf die Idee gebracht, die Damen von der Gesandtschaft seien Huren, die du für die Soldaten anwerben könntest. ^^ Aber Trella und Alfrun waren wirklich entsetzt ob der Art wie du zu Tode kamst und haben unseren Dienst dann ja auch sofort quittiert. Aber schade, dass das Gift dann nicht mehr zum Einsatz kam

• Ganz, ganz großes Lob geht an die Seemänner!!! Prima gespielt! Und erst die Geschichten! Die Wickelpeitsche wird mich wohl noch eine ganze Weile beschäftigen…

• Toll war auch die zweite Begegnung mit den Barbaren. Da will man Wasser holen und plötzlich wird man von Fellbekleideten abgeführt und steht mitten in einer Grotte voller grölender, bauchklatschender Barbaren, die ihre Keulen schwingen und verlangen, dass man an der Stange tanzen solle. Ich habe Alfrun in Gedanken schon beerdigt, wirklich. Ein Wunder, dass ich da wieder rausgekommen bin!

• Ein absolutes Hochlicht war natürlich die Flucht aus dem Lager, als ich nicht vor der Herzogin geknickt hab und festgesetzt werden sollte. Erst dachte ich ja, ich könnte den guten Soldaten Druss (hießt du so, Karsten?) abhängen, weil er gerüstet hinter mir her rennen musste. Es hätte auch fast geklappt, aber leider hatte ich mein Versteck in den Büschen am ersten Tümpel nicht gut gewählt und er hat mich entdeckt. Habe dann keine andere Möglichkeit mehr gesehen, als in den Teich zu springen. War vielleicht nicht ganz fair von mir, aber ich hatte echt Panik. Hätte nie gedacht, dass du hinterherkommst, Karsten! Großes Kompliment, ich liebe konsequentes Spiel! War schon ein Erlebnis, da von dir rausgefischt zu werden und dann pitschnass vor den hohen Herren in den Staub geworfen zu werden, toll!!

• Mehr als vor den Echsen und Barbaren hatte Alfrun vor dem bösen Ritter mit dem roten Adler Angst. Von Etikette hatte sie ja keine Ahnung und hat dementsprechend viel falsch gemacht und vom Ritter böse Blicke und Schimpfe bekommen. Sehr überzeugend gespielt, Andi!

• Etwas Kritik: ich habe noch nie einen Con erlebt, bei dem es so schwierig war, mal Menschen zu finden, die tatsächlich IT waren!!!! Besonders die Morgenstunden waren diesbezüglich furchtbar! Als Mägde sind Trella und ich natürlich früh aufgestanden, zur siebten Stunde etwa. Damit die Köchin um acht dann kein völlig chaotisches Lager vorfindet. Der Samstagmorgen hat mich da sehr geärgert, da waren wir nämlich IT (!!) dabei, den Abwasch von etwa 20 Leuten zu machen und nach und nach krochen die Leute aus ihren Zelten und fingen an sich über alles mögliche zu unterhalten, OT. Als Magd ist es für mich selbstverständlich, den Abwasch zu machen, Kaffee oder Tee zu kochen, das Feuer in Gang zu halten und so weiter. Aber wenn jemand die ganze Zeit OT rumquatscht, dann kann er sich auch OT seinen Kaffee selbst machen und muss nicht IT von mir bedient werden! Das ist einfach kein besonders schönes Gefühl. Fairer weise muss ich sagen, dass wir uns darüber nicht lautstark beschwert haben, das hätten wir wohl tun müssen anstatt uns still in uns hinein zu ärgern…
Aber nicht nur im Stakenburger Lager fielen die vielen OT-Blasen auf. Ich könnte jetzt noch so einige Szenen beschreiben, bei denen ich mich wirklich SEHR geärgert habe, dass die Leute nicht in ihren Rollen blieben und mir das Spiel kaputt machen.

• So, nun aber wieder was positiveres: Das Adelsspiel war sehr spannend für mich, kannte ich vorher nämlich gar nicht. Dass Alfrun keinen Plan von Etikette hatte war mein Glück, ich hab nämlich auch keine Ahnung davon. Die hohen Herren waren wirklich toll gespielt. Besonders die Herzogin war klasse hochmütig und streng. Es ist allerdings ziemlich anstrengend als Gemeine mit so vielen Leuten von Stand zu spielen. Auf Dauer ist das glaub ich nicht so meins.

• Danke an den Kor-Priester Johannes! Wir haben tolle fruchtbare Gespräche geführt und auf einmal hab ich meinen Charakter doch tatsächlich dabei erwischt, wie er zusammen mit einem Haufen Barbaren mit voller Inbrunst „KOR!!!“ geschrien hat! Johannes, Ihr habt mich offenbar zum Kor-Glauben gebracht! Danke dafür! Aber die vorgeschlagene Priester-Laufbahn ist für Alfrun glaube ich wirklich nichts … ^^
So, hab sicher viel vergessen aufzuzählen. Danke an alle, mit denen ich so schön spielen durfte!!



Fazit:

• Unglaublich, wie viel Geld man auf nem Con verdienen kann!! „…für n Kupfer?!“
• Man sollte im Glücksspiel nie seine Würfel setzen
• Wo kamen auf einmal die ganzen leichten Mädchen her, nachdem wir die rote Laterne vor unserem Zelt aufgestellt haben?!
Ich kann nichts dafür, ich hab es nur ausgespielt!
• Kräuter am Morgen tragen definitiv zur signifikanten Verbesserung des Spielspaßes bei
• Wenn man hartnäckig genug ist, kann man alles verkaufen, auch Scherben als Schmuck und gebrauchte Schatzkarten
• Wahnsinn, dass dieser Charakter überlebt hat – eigentlich hätte das nicht passieren dürfen.
• Ich hab mich noch nie so viel geärgert und trotzdem unterm Strich so viel Spaß gehabt!!
• Fortsetzung gerne wieder!

#9 RE: Conberichte von Blattimwind 26.07.2010 12:18

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Gut hat es mir gefallen in Korandia. Für mich war dieser Con in vielerlei Hinsicht überdurchschnittlich. Ich hab mich mehr geärgert als sonst, aber ich hatte auch hammerviel Spaß.

Besonders bedanken möchte ich mich bei:

    - den Erbauern des Geländes. Oh, wie ist das großartig!! Und den Erbauern der Bio-Toilette im Besonderen!

    - Arne für den eigenen Plot. Das war mehr oder weniger das erste Mal, dass ich eine wirklich relevante Aufgabe zu lösen hatte, und das hat echt wahnsinnig Spaß gemacht!

    - Anika fürs eindrucksvolle IT-Kochen. Sie hat richtig geackert und ist außerhalb des Lagers gar nicht und innerhalb auch kaum zum Spielen gekommen. Das ist echte Opferbereitschaft! Danke dafür!

    - dem Stakenburger Adel, der so ein wunderbares IT-Feindbild abgab.

    - dem Schatzmeister Theobald (Max), mit dem man sich so herrlich kabbeln konnte, wenn es um Geschäfte aller Art ging. Und außerdem verdankten wir ihm unsere guten sechsseitigen Erbstücke!

    - dem Untoten Un für den zusätzlichen Spaß beim Würfeln am ersten Abend.

    - dem Sargas-Orden für die Erschaffung jenes Untoten und den Rest der Bespaßung am Donnerstag. Ich hab ein neues Würfelspiel gelernt und nur ein Kupfer verloren, nachdem ich es fast gewonnen hätte.

    - Anton (Heiko) und Agnes (Nadine) für ihr unterhaltsames Problem, das sie letztlich genauso lösten, wie ich vorgeschlagen hatte (obwohl Alfrun als Großgrundbesitzerin auch eine lustige Vorstellung gewesen wäre).

    - Wilhelm (Aron), meinem Geschäftspartner bei den - leider geplatzten - Blümchen-Geschäften und - ebenfalls unerfolgreichen - nächtlichen Geleitschutz beim "Pfifferlinge Suchen".

    - der Delegation mit den vokallastigen Namen für die Zuflucht, das Aufmuntern und die trotz ihrer Keuschheit doch lukrativen Geschäfte. Und später für das Tauschgeschäft mit der roten Laterne!

    - dem „bösen Ritter“ (Andi) und der Herzogin für den schönen Abgang aus dem Stakenburgischen Lager (und dass ihr uns überhaupt habt gehen lassen!).

    - den Blutbarbaren für die Gastfreundschaft in ihrer Grotte und all die heißen Tanzeinlagen an der Stange.

    - dem Alchimisten Thomas (Thomas) für den Sonderpreis fürs Gift, obwohl am Ende er derjenige war, der kräftig drauflegen musste.

    - den Freibeutern, obwohl ich immer noch erschreckende Bilder im Kopf habe und sie bei uns im Zelt den Namen ihres Käptens riefen.

    - Leomar fürs informative Multitasking im Zelt.

    - und zuletzt gilt mein Dank all unseren treuen Kunden, die Trella und Alfrun zu einem Gesamtvermögen von 4 Silber und 32 Kupfer verhalfen - obwohl den Kupferzahlern selbstverständlich mehr zu danken ist!



Wie eingangs erwähnt: Auch Kritik habe ich reichlich. Bevor ich aber anfange, hier öffentlich Watschen zu verteilen, wollte ich fragen, ob das inner-Stakenburgische Spiel hier überhaupt besprochen wird, oder ob es dafür einen eigenen Forumsbereich gibt? – Edit: Gesa hat es jetzt ja schon geschafft, unseren Haupt-Kritikpunkt so elegant und neutral vorzubringen. Ich hätte etwas drastischere Worte gewählt und hätte auch noch etwas mehr dazu zu sagen. Aber ich kann auch einfach meine persönlichen Konsequenzen daraus ziehen und wir belassen es dabei.

Allgemein hatten Gesa und ich wieder mit unserem alten Problem zu kämpfen, das mich bis jetzt noch auf jedem Talosia/Altrageria-Con gestört hat: Vor 11 Uhr morgens und nach der Endschlacht ist es immer entsetzlich schwer, irgendwo eine IT-Blase aufzutreiben. Ich denke nicht, dass es uns als Minderheit da gelingt, sonderlich viele Menschen zu missionieren. Also gedenke ich dieses Problem zu beheben, indem ich künftig nur noch zu Cons fahre, wenn ich weiß, dass dort Leute sind, die "Mein Larp" praktizieren. Zum Glück gibt es einige, die nur diesmal leider nicht anwesend waren (oder welche, die wir nicht fanden?).

Dann fand ich es etwas dumm, dass ich anfangs widersprüchliche Hinweise für meinen Schatzsucher-Plot bekam. Auf einmal wusste ich Dinge, die ich mir vorher zwei Stunden lang zu erspielen versucht hatte. Ich kann mir vorstellen, dass es wahnsinnig schwierig ist, sowas zu organisieren und sauber hinzukriegen, vor allem, wenn man nicht nur einen Privat-Plot vorbereitet, sondern vermutlich einen ganzen Haufen unterschiedlicher. Aber ein bisschen ärgerlich war das schon. Und wie die Wegbeschreibung jetzt auf diese Stelle hindeutete, wo das Teil letztendlich lag, kann ich mir auch nicht erklären. Eigentlich dachte ich, es wäre nur Alfrun, die nicht bis vier zählen kann. Wie gut, dass Trella und sie stoisch genug sind, einfach einen Wald lang JEDEN halbwegs freistehenden Baum zu untersuchen. Trotz allem war es aber ein unglaublich erhebendes Erfolgserlebnis und ich möchte mich ganz herzlich für die Beschäftigung bedanken!

Beim Abbau sind es doch immer wieder dieselben Gesichter die man sieht, und dieselben, die man vermisst. Wobei man sich bei denen, die abhauen, wenigstens einreden kann, dass sie sicherlich wichtige Gründe hatten und sie außerdem ihre Platzkaution nicht wiederbekommen – während man gegen jene, die sich im Schatten rauchend unterhalten, während man selbst in der prallen Sonne mit klebrigen Tape-Resten und zu wickelnden Schnüren kämpft, schon das eine oder andere unschöne Gefühl entwickelt. Aber das ist, fürchte ich, auch so eine Sache, die sich nie ändern wird.

Und zum Schluss noch mal Lob: Als ich im Forum las, dass nach Urtika und Korandia regelmäßig der Eiswagen kommt, hab ich zugegebenermaßen erst mal mit den Augen gerollt. Aber da er im NSC-Lager parkte, das Spiel nicht unterbrach und ganz extrem dazu beitrug, meine Lagermoral zu heben, bin ich Menk für diese Idee (oder wer hatte sie?) doch sehr, sehr dankbar!

Und überhaupt bin ich unterm Strich sehr zufrieden mit diesem Wochenende (und mit Urtika mindestens ebenso, wo ich aber so arg Lager-intern gespielt habe, dass ich mir eine Con-Kritik nicht anmaßen will).

Lena
alias Trella Winterbrot, unrettbar im moralischen und sozialen Abstieg begriffene Korandierin

#10 RE: Conberichte von Kappe 26.07.2010 12:44

Plot
Gab es, wenn ich da richtig informiert bin, diesmal auch nur im Dungeon. Mitbekommen hab ich davon in meiner Rolle gar nichts, was aber weder Spielspaß noch Beschäftigungsgrad geschmälert hat.


NSC
Außerhalb des Stakenburgschen Lagers habe ich nur wenig Begegnungen mit NSCs gehabt und kann da entsprechend wenig zu schreiben. Was ich am Rande mitbekommen habe war aber Lustig und sah sehr ambitioniert aus.


SC
Mit den meisten Spielern hatte ich unglaublich viel Spaß. Schöne Konzepte, herausragende Gastfreundschaft und tolles Spiel auf ganzer Linie.


Stakenburger
Vielleicht zahlenmäßig ein bisschen sehr stark vertreten. Ich hatte den Eindruck, dass wir das ganze Lager damit überschattet haben, was der Situation vielleicht nicht ganz gerecht wurde.

Trotzdem überwiegend sehr schönes Spiel, das ich auf keinen Fall missen möchte. Ich habe viele tolle Menschen und schöne Rollen getroffen und hatte dabei ungeheuer viel Spaß.

Außerdem war fast immer was los. Ein bisschen Intrige hier, ein bisschen da, ein Kupfer hier, ein Silber da, Schulden und Glücksspiel, der Versuch, das Herzogliche Vermögen zu stehlen, die anschließende Hinrichtung. Ein unglaublich vielfältiges Lagerleben, das es eigentlich nie hat langweilig werden lassen.

Schade fand ich, dass man den Herzog nur sehr selten außerhalb des Zeltes zu Gesicht bekommen hat. Ich denke, eine höhere Präsenz im Lager - wenn auch vielleicht vom Stand her unangebracht - würde für eine stärkere Identifikation gerade unter den rangniedrigeren Lagerbegleitern sorgen.

Sehr, sehr schade fand ich die nach dem ersten Tag leider immer häufiger auftretenden kleine OT-Schaumbadblasen, die irgendwann bis hin zu einem ganzen gefühlten OT-Schaumbad reichten.


Gelände
Wie immer sehr schön. Amphitheater, Grotte, Seen und Insel machen die Location einzigartig. Die Wasserpumpe mag ich unglaublich gerne, muss aber sagen, dass entsprechende sanitäre Anlagen doch fehlen. Da sagt mir das ein oder andere Gelände mit festen Toiletten und Duschen eher zu. Aber auf den Luxus kann ich für eine tolle Con auch gerne mal längere Zeit verzichten.

Sehr zugesagt hat mir auch das Kompost-Klo. Und vielleicht hätte eine Leerung mehr bei den Dixies aus nicht geschadet. Aber wenn ich das richtig verstanden hab, war da der Vermieter für den Missstand verantwortlich.


SL
Ist mir kaum über den Weg gelaufen, aber als ich dann mal eine brauchte, war auch eine da.


Zum Schluss noch ein ganz persönlicher Dank an . . .

. . . Anton, dem durch den s-s-stotternden Hans wohl ein gehöriger Strich durch die Rechnung mit der Hochzeit gemacht wurde. Außerdem danke für die Dienste als Friedensstifter, die vom Schatzmeistern ja nun mehr als nur einmal in Anspruch genommen werden mussten.

. . . die beiden Mägde und freiberuflich schaffenden Freudendamen Tri-Tra-Trella und Alfrun. Danke für dieses unvergessliche Spiel und all den Spaß! Ich freu mich schon aufs nächste Mal. Auch, wenn der arme, vertrauenswürdige Schatzmeister dann nicht mehr lebt.

. . . die Herren Ritter, die stellenweise sehr beeindruckend und auf jeden Fall überzeugend gespielt haben. Da hat der Schatzmeister gezwungenermaßen respektvoll und gerne den Rücken krumm gemacht. Genau so sollten Autoritätspersonen sein. Da hätten sich ein oder zwei Knappen noch eine Scheibe von abschneiden können.

. . . die bucklige Dienerschaft, die fast jedes Mahl zu einem einmaligen Spaß gemacht hat. Besser als jeder Gaukler oder Spielmann, der einem das Essen versüßen soll.

. . . Lina. Wo wir schon vom Essen sprechen. Ein großes Lob an die Küche. Ich fürchte, als Küchenhelfer Hans hätte ich dir wesentlich mehr zur Hand gehen sollen. Ansonsten im Namen des Schatzmeisters ein Dank für die Ehe, die wir ganz ohne Streit und bis zum Tode verlebt haben. So stellt man sich einen harmonischen Lebensabend vor.

. . . die Damen vom Orden des Sargas, mit ihrer horenden Rechnung, die den Schatzmeister ganz schön schlecht vor der Herzogin hat dastehen lassen.

. . . die Händler mit den Edelsteinen, deren Name ich leider vergessen habe. Über die Getreidelieferung sprecht ihr dann vielleicht besser mit dem Nachvolger des Schatzmeisters. Wenn der Posten bis dahin wieder die Befugnis dazu erlangt haben sollte.

. . . der Gesandtschaft mit dem scharfen Essen, dem gemütlichen Zelt, der schönen Musik und der verdammt noch mal größtmöglichen Gastfreundschaft. Danke, danke, danke für euer phantastisches Spiel! Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht!

. . . die Piraten für all das echt ungelogene Seemansgarn.

. . . Arne, für die investierte Mühe in Planung und Durchführung, was das Stakenburgsche Lager angeht. Es hat sich gelohnt.

. . . Menk, für die gelungene Con und all den Schweiß, der dafür geflossen sein muss.

#11 RE: Conberichte von Blattimwind 26.07.2010 13:02

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Ach, EDELSTEINE waren es!

Und genau, die Herren und Damen Diener habe ich ganz vergessen. Die waren großartig! Mein Magen hatte echt Mühe, zwischen IT und OT zu unterscheiden.

#12 RE: Conberichte von Ragnar 29.07.2010 00:13

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Nun mein Senf.

Ich hatte mit allen Spielern und NSC's sehr viel Spaß und mir sind glücklicher Weise keine Pappnasen aufgefallen.

Besonders unsere schmerzfreien Dauerzombies waren klasse. Nochmal ganz dickes Lob für euer Durchhaltevermögen.

Auch mit dem Orden des Sargas hatte ich sehr viel Spaß. Ihr seit klasse.

Das wunderbare Gelände wird von mal zu mal besser. Das Kompostklo ist TOPP und ich hoffe das bei Zeiten alle Dixies durch Komp.Klos ersetzt werden.

Leider sind auch mir die großen OT-Blasen aufgefallen. Zum Schluß wäre meine einzige Möglichkeit zur Flucht ins IT wohl im Lager der Starkenburgen gewesen, doch als Chaosmagier bin ich dort wohl nicht wirklich erwünscht....

Generell fehlte es mir an Plot, welchen ich auch ohne ein dutzend Krieger in Platte hätte angehen können. Der Dungeon war echt hart.

Die SL habe ich nicht gesucht oder gebraucht. Somit ist diesbezüglich alles OK.

Fazit: Ich hatte ein schönes Wochenende, aber mir fehlten ambientige Tavernenabende mit Barden, sowie Tagsüber die Action durch einen spannenden Plot.

#13 RE: Conberichte von Allan Wegan 29.07.2010 00:17

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Als klassischer PwE (Player with Environment, die MMORPGler werdens die Anspielung vieleicht verstehen) Spieler, war ich positiv überrascht, dass die Barbaren zwischen Freund und Feind unterscheiden konnten - also nicht lediglich stupides Schwertfutter waren.
Mit ein par Einzelspielern, dem Orden des Sargas, den Barabaren und Menk hat das Spiel Spaß gemacht. Mit dem Stakenburger Lager als solchen (mit Einzelnen außerhalb des Lagers bin ich durchaus ins Spiel gekommen) und den Orientalen wusste ich nichts anzufangen.

Das Gelände ist wirklich schön. Die sanitären Anlagen waren vollkommen ausreichend. Ich habe mich nicht ein Mal dazu herabgelassen, eines dieser sogenannten Dixis zu besuchen. Und endlich mal ne Con, auf dem man IT an Trinkwasser kommt! Auch natürliche Komponenten lagen genug rum.
Ich hatte überlegt, ob ich mein Lager unter dem großen stein aufschlagen sollte - dies wegen Bedenken bezüglich der Statik dann aber doch gelassen...

Die SL (also für mich ausschließlich Menk, weil er der einzige war, den er ausreichend in den relevanten Plot eingeweiht hat) skalierte nicht ausreichend. Nächstes Mal sollte der rechtzeitig vor der Con geklont werden...

Es wurde angemerkt, dass es morgens schwer war, Leute zu finden, die IT sind. Stimmt. Ich war auch immer relativ früh wach und kam mir da recht einsam vor. Das Problem waren nicht irgendwelche OT-Blasen, sondern, dass schlicht keiner wach war. "Damals wären wir froh gewesen, wenn wir wenigstens OT-Blasen gehabt hätten."
Ich hab dann meist die Ruhe bei der großen Treppe genossen oder mich ums Lagerlosen-Lager gekümmert.

Angeblich waren zu wenig Leute beim Abbau des Dungeons dabei. Das sah für mich vor Ort anders aus. Es schienen genug Leute dabei zu sein, der Dungeon wurde rerlativ flott demontiert und ein par Leute waren eigendlich auch immer gerade "idle". Optimieren könnte man den Abbau eventuell durch mehr Koordination, besseres Werkzeug (nichts Großes, eher Kleinkram, wie Cutter und Zangen) und die Verwendung anderer Knoten beim Aufbau...
...Aber wie gschriebn: ging eh schnell.

Das Futterangebot in der Taverne war eine wirklich edle Sache - hätt ich das gewusst (geahnt hab ichs ja schon), hätt ich gar nix selbst mitgebracht.
Soweit ich weis, wünscht sich die Taverne Feuerstellen-geeignetes Geschirr, um unabhängig von der Stromversorgung zu sein (Die Generator-Operatoren sind nicht so die Frühaufsteher *eg*).

PS.:
Die Schwarzmagierinnen in Korandia sind für einen Posten in der Baubehörde eindeutig zu sicherheitsbewusst... Menk weis genau, was ich damit meine.

#14 RE: Conberichte von Elayoe 29.07.2010 07:58

..schade,hätte gern gewußt was du damit meintst..ich war näml. eine der Schwesternschaft.. ich hätte sehr gerne die Rolle mehr ausgespielt, nur leider war dazu die Zeit zu knapp..als NSC mußten wir ja auch noch viiiele andere Dinge tun. Ich fand es sehr schade, daß es unter den SC mehr große Gruppen gab, so konnte man sich nie einen einzelnen Spieler rauspicken. Ansonsten hat mir das WE sehr viel Spass gemacht, z.T. war es aber auch recht anstrengend.. Das Retual des Ordens d. Saga hat mich total beeindruckt, hab noch nie sowas geniales gesehen.. ich bin richtig froh darüber, daß ich dort als Wachposten stehen mußte, mir wäre sehr viel entgangen..Leider hatte ich das Retual am Sa. verpasst (NSC-Pflichten riefen mich). Vom Plot der Spielerseite habe ich leider so viel wie gar nichts mitbekommen, kam aber dennoch voll und ganz auf meine Kosten. Die Spielerin die die Stimmen der Ahnen vernahm fand ich sehr beeindruckend. Im Dungen fiel sie komplett in ihre Rolle, (sicherlich sonst auch) als der große Schamane von den Tiergeistern der Ahnen erzählte und sie um Hilfe bat. ..und noch was.. ..das Blut des Priesters war sehr lecker und belebend.. ich freue mich schon riesig auf nächstes Jahr, wenns weiter geht.. AVE Korandia

#15 RE: Conberichte von Kappe 29.07.2010 10:23

Zitat
Gepostet von Ragnar
Zum Schluß wäre meine einzige Möglichkeit zur Flucht ins IT wohl im Lager der Starkenburgen gewesen, doch als Chaosmagier bin ich dort wohl nicht wirklich erwünscht....



Ach, da haben auch zunehmend OT-Blasen ihr Unwesen getrieben.

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