#1 RE: Feldmark von Menk 26.12.2008 11:58

Die Feldmark

Die Feldmark beginnt entlang des Südhandelswegs und grenzt an die südlichen Küstengebiete und den Westhandelsweg. Sie erlangte ihren Namen durch ihre Landschaft, welche vorwiegend von Feldern und Bächen durchzogen ist. Nur selten findet man hier Hügel oder Felsen, weshalb beim Häuserbau gebrannter Ton und das Holz der Wälder verwendet werden. In einigen Gebieten gruben sich die Siedler auch kleinere Erdhöhlen um ihre Vorräte zum Schutz vor der Witterung besser lagern zu können.

Der Bevölkerung ist heutzutage nicht mehr bewusst, dass sie in den Ländern des einstigen Zaronreiches leben. Vor etwa 2500 Jahren erbaute man in Zaronien große Steinbauten und unterhielt einige gewaltige Städte. Nach dem Krieg gegen Korandia war Zaronien in weiten Teilen gebrandschatzt worden. Als zur Zeit der Barbarei die wilden Völker aus den nördlichen Ödlanden über die Feldmark hinweg zogen, verwaisten auch die letzten größeren Ansiedlungen der Bevölkerung, da solche Ansammlungen stets die ersten Ziele der Barbarenheere waren. Lediglich Beltaine überstand diese Zeit weitesgehend unbeschadet. Von dort erhielt die Feldmark auch vor über 1500 Jahren ihren heutigen Namen. Die Kirche verdrängte dieses Wissen um ihren Stand zu festigen.

In den letzten 2000 Jahren kam es vor allem im Süd/westen und im Osten Talosias zu einer Kolonisierung von außerhalb. Völker siedelten auch in der Feldmark und vermischten sich mit den Nachfahren der einstigen Urvölker.
In der Feldmarkt ist Kolonisierung Talosias am stärksten zu spüren. Verschiedene Völker gründeten hier kleine Siedlungen, von denen die wenigsten als eine Kleinstadt bezeichnet werden können. Durch den vorherrschenden Ackerbau und die Viehzucht wird auch aus den Kleinstädten nie die Dorfatmosphäre weichen, denn die Bauten werden vorwiegend von den Bauern und ihren Erntehelfern bewohnt.

Die Kirche der Erleuchtung ist die mächtigste Institution der Feldmark. Ihre Einflüsse reichen bis in die Östlichen Königreiche und vor Beginn des Zweiten Korandiakrieges sogar bis an die nördliche See oberhalb Dasulimas.
Da die Städte und Siedlungen über keinen gemeinsamen Herrscher oder eigenständige übergreifende Politik verfügen, gibt die Kirche auch hier den Ton an. Zu den Zeiten der Anfänge der Kirche war es ihre Ordnung, die die Barbarei beendete. Das Vertrauen ist groß und der Glaube an den Propheten Layad, von welchem der Layun als oberster der Kirche predigt, sind unerschüttert.
Erst seit 2005 n. F. (nach Fall - der Ordnung -) kam es zu Aufständen von Bauern, die durch Reisende aufgestachelt wurden. Grund für den Unmut waren die hohen Kirchensteuern. Diese Aufstände wurden später von den Korandia Priestern weiter angefacht, damit die innere Ordnung der Kirche weiter in ihrer Basis erschüttert wird. Seit 2008 gilt die Lage zwischen Bauern und Kirchenführung als angespannt, doch die Bevölkerung ist sich zum Teil bewusst, vor welcher Gefahr die Kirche ihre Gläubigen beschützt.

Die nördliche Feldmark oberhalb Beltaines ging zuletzt im Verlauf des Krieges an die korandischen Streitkräfte über. Dem Vormarsch konnte mithilfe eines mächtigen magischen Banners Einhalt geboten werden. Korandia scheint diese Waffe zu fürchten. Seit seinem Einsatz in Beltaine und dem zeitgleichen Fall der Kirchenfestung Laduna in korandische Herrschaft, Korandias Angriffe nur noch mit kleineren Ausfällen zu bemessen sind. Ohne Zweifel arbeitet Korandia weiterhin an der Eroberung der Feldmark.

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