#1 RE: Unsere schönsten Szenen von 26.09.2012 02:30

Viele von uns - ich hoffe sogar alle - hatten auf dem ein oder anderen LARP schon
Momente, die für die Ewigkeit waren. Dinge, die man so nicht wieder erleben wird,
aber es immer wieder wünscht.

Welche Handlungen waren ausschlaggebend, welche Umstände, welche Stimmung,
Licht, Witterung, Anwesende, um die Glanzmomente zu formen, von denen Con-
geschichten stammen, derer man stets gern gedenkt?

Das hier steht im Philosophiebereich, um eine Sammlung von Anregungen zu werden,
wie man anderen, und damit normalerweise sich selbst auch, durch entsprechende
Darstellung solche Momente bieten kann, und wie man vielleicht auch die passenden
Situationen erkennt.
Hochtrabende Ansprüche, aber es ist ein Versuch.

#2 RE: Unsere schönsten Szenen von 26.09.2012 03:10

Da mache ich doch mal den Anfang - wer hätts gedacht.

Meine Rolle: Kriegspriester
Con: Melthron (2?)
Wo: Bayern

Das Lager war in Gefahr überrannt zu werden. Es gab Schattenwesen, die aus dem Nichts kamen,
zustießen und verschwanden, sowie schöne, handelsübliche Zombies, langsame und schnellere.

Man beschloss, das einzig feste Gebäude zu verteidigen, das viele aufnehmen konnte, unter anderem
die Taverne. Davor gab es solche Bänke


Als Feuerholz dienten große Mengen von Stämmen, etwa 15cm durchmessend, 120cm lang.
Daraus wurde eine Palisade errichtet, welche dann so aussah



Auf diesen Befestigungen ließ sich kämpfen, sie waren erstürm- und zerstörbar, indem die SL
bei Gelegenheit Balken wegnahm, die zu diesem Zwecke nur dort lehnten und von alleine
hielten.

Zudem war nur bis zur Palisade ein Lichtkegel, draußen Schemen und Finsternis. Und wie ich da so
auf der Bank saß, mit allem gerüstet, was ich dabei hatte, zum Teil einfach übereinander, gab es
wunderbare Gespräche mit anderen zu Verteidigung bestimmten, was man tun werde, wenn sie
einen erwischen, wen man im Jenseits wiedersehen würde,...
Es war kein Warten der Spieler auf einen NSC-Angriff, es war das Warten der Charaktere auf
einen unvermeidlichen Sturm.

Ich betete zum Herrn um Kraft und Durchhaltevermögen, dass nicht schwaches Fleisch meinen
Willen unterminieren und mich fallen lassen möge...
Später brach der Angriff los, und plötzlich musste ich zwei oder drei Wallelemente alleine halten, denn
an anderen Punkten brauchte man die immer weniger werdenden Krieger. So ging ich umher, hier ein
Schlag mit dem großen Hammer und ein Zombie fiel von der Palisade, rüber rennen, oben auf den
Tischplatten, RUMMS wieder einer weg...

Naja, anfangs konnte ich sie noch verhöhnen, wenn sie meine Rüstung trafen, aber davon war eben
immer weniger ganz, und das Fleisch darunter auch nicht...

Und dann kam Ersatz für mich. Ich erinnere den Satz "der Padre hat den Wall gehalten". Dann
Wankte ich ins Lazarett und brach zusammen.


Es war einfach alles dabei, Bedrohung, auch durch die Spieler noch bedrohlicher geredet - denn so viele
NSC waren es eigentlich nicht, was man wegen Element zwei nicht sah:
Ausleuchtung nur der Kampfzone. eine gefühlte Heldentat, von emsigen, sehr gut spielenden Heilern
grad so gerettet werden, und Dank von den NSC, die man so schön vom Wall gefegt hatte.

*schwärm*

#3 RE: Unsere schönsten Szenen von Menk 04.10.2012 01:13

Schade das hier so wenig Resonanz erfolgt

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