#1 RE: Die agnatische Steppe von Menk 27.12.2008 14:50

Die agnatische Steppe

Lage:
Die agnatische Steppe beginnt im Norden unterhalb des Sumpflandes und verläuft zwischen dem westlich angrenzenden Farrak Ungor und den östlich angrenzenden Silberbergen. Im Süden endet sie in einer Landzunge, die in die westliche See hinein reicht. Unweit fern von der Insel Trahh, welche von den Orks ebenfalls besiedelt wurde.

Vegetation und Ressourcen:
Die agnatische Steppe ist ein gewaltiges fruchtbares Weideland. Der Boden eignet sich auf vielen Flächen hervorragend für den Getreideanbau, wenn auch die meisten Orksippen auf die Viehzucht setzen.


Bewohner
In der agnatischen Steppe siedelten vor einigen Jahrhunderten Orkstämme. Der Hafen Hagnak gilt als einzige wirkliche Stadt, im Sinne wie sie Hochkulturen verstehen würden. Sie ist, Zitat eines Kapitän eines Händerschiffes, "ein gewaltiger stinkender Umschlagplatz für Waren aller Art, aber nur für durchsetzungsfähige Kerle".
Die Hafenstadt handelt mit den Erzeugnissen der orkischen Schmieden, so auch die grob verarbeiteten Rüstungen und Schwerter, welche zu billigen Preisen aber von mieser Qualität zu haben sind. Reizvoller erscheint hier der Viehhandel zur Auffüllung der Vorräte auf den Schffen oder der Einkauf von Erzlieferungen aus dem Farrak Ungor oder des begehrten Nordsilbers der Insel Trahh.

Die orkischen Kulturen der agnatischen Steppe liessen sich in einigen Bereichen mit Barbaren vergleichen. Jedoch sind sie um vielfaches offener gegenüber Fremdkontakten, als die Blutsbarbaren von Trahh oder die von Afras Udone. Als vermeintlich einstiges Sklavenvolk scheinen die Orks einige Eigenarten ihrer einstigen Herren übernommen zu haben. Sie leben in Hütten ähnlichen Verschlägen und fertigen Waren für den Handel an. Sie verfügen zwar keine Kenntnisse über die Schifffahrt und auch ihre Schmiedefertigkeiten zeugen von geringer Qualität, jedoch fördern sie Unmengen von Erzen und bieten somit eine lukratives Erzeugnisangebot. Auch der Sklavenhandel floriert bei ihnen hervorragend, was ebenfalls auf gute Lehrer zurück schliessen lässt.

Die Orks führen Krieg mit ihren zwergischen Nachbarn aus den Silberbergen um Ländereien und ihre Ressourcen. Für die Orks geht es dabei zudem um einen Landweg über oder durch die Silberberge. Der Umweg über die Hochebene der Barbaren, dem Afras Udone, birgt eine hohe Überfallgefahr für Handelskolonnen. Dahinter erwartet sie Dazulima, welches grade nach Ausbruch des Korandiakrieges ein sehr umstrittenes und gefährliches Land darstellt. Zudem freuen sich die Barbaren, wenn sie Rache für die vielen versklavten Krieger ihres Volkes nehmen können.


Besiedlung:
Man schätzt die Zeit der Ankunft der Orks und Trolle um die Jahrtausendwende zwischen den Jahrhunderten 900 und 1100 nach Beginn der neuen Zeitrechnung. Man vermutet, dass menschliche Sklavenhändler diese Arten als Arbeitskräfte nach Talosia einführten. Da in anderen Teilen Talosias ebenfalls Oger vorzufinden sind, scheinen sie ihren Ursprung innerhalb Talosias zu haben.
Von den menschlichen Herren konnten bislang keine Spuren gefunden werden, jedoch führen noch heute menschliche Seefahrer Schiffe im westlichen Meer, welche die fortgeschrittenen Orks der agnatischen Steppe bis nach Trahh transportieren. Ein weiterer Beweis für die These der einstigen menschlichen Herren.

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