#1 RE: Orks und Trolle (Völker der agnatischen Steppe) von Menk 27.12.2008 22:19

Die Geschichte der Orks

Einst kamen Seefahrer an die entlegene Küste Talosias. Sie wussten von dem Gebirgskamm der Silberberge, welcher bis an die Küste reicht. Von Seiten der Feldmark aus lebte schon damals vor einigen Jahrhunderten die Kirche. Diese verabscheuten den Sklavenhandel und machten zudem Jagd auf Grünhäute. Diese Seefahrer, zugleich auch Sklavenhändler, brauchten diese Orks aber um Bergbau zu betreiben. So segelten sie weiter westlich um einen Weg vom Westen her an die Silberberge zu finden.
Dabei trafen sie auf die agnatische Küste und gingen dort an Land. Sie bauten eine Hafen und eine Siedlung und erkundeten die weitläufige Steppe. Dabei entdeckten sie das Farrak Ungor, was sie vom Seeweg aus für die Rückseite der Silberberge hielten. Dort lebten bereits Trolle, wilde aber kräftige Tiere in ihren Augen.
Die Sklavenhändler versuchten mithilfe ihrer Orksklaven die Trolle zu zähmen, was auch erst gelang. So rückte das Farrak Ungor in das vorrangige Interessenfeld der Händler, da dort bereits "Sklaven" vorhanden waren. Nach einigen Jahren erblühte der Hafen zu einer großen Stadt. Eine Mischung aus Holzbauten der wohlhabeneren Sklavenhändler und den Zeltunterkünften der Orks.

Während dieser Zeit gelang nicht selten einigen Orkgruppen die Flucht. In den Weiten der Steppe sammelten sie sich und griffen eines Tages zu den Waffen um ihre Peiniger zu richten. Wie ein Flächenbrand griff der Aufstand der Sklaven gegen ihre menschlichen Herren auf die noch Unterdrückten über. Nach wenigen Wochen waren alle Sklaventreiber getötet und die Völker der Orks waren frei.

Die Orks, welche näheren Kontakt mit den Menschen hatten, hatten sich deren Lebensart z.t. abgeschaut. Sie nutzten nun ihre Waffen und Rüstungen, verrichteten wie in Sklavenzeiten Feldarbeit und entwickelten ihre eigene Form von Hierachie, die aber stets sich an der Kampfkraft eines Mannes orientierte. Die Orks übernahmen sogar die Sklaverei und nutzen noch heute Trolle und wilde Orks des Farrak Ungor für die riskanten Arbeiten. In den Augen der agnatischen Orks wird der Handel von Erz gegen Nahrung jedoch als Tauschgeschäft angesehen und die Führung der Wilden als Notwendigkeit.

Der Hafen wurde nach dem ersten freien Häuptling benannt, Hagnak.
Söldnerschiffe legten beizeiten am Hafen an und es kam zu Übereinkommen. Orks nutzten nun die Schiffe der Fremden um über den Seeweg Handel zu betreiben. Irgendwann siedelten sie auch zur Insel Trahh rüber.
Wenn sie auch mit Menschen wie den Söldnerschiffsfahrern auskommen, so verachten sie alle Menschen, die Orks als niedere Wesen betrachten. Eine Beleidigung wird als Kriegsgrund gesehen, weshalb die Schiffsfahrer gelegentlich bei ihrem profitablen Handel aufgrund ihrer Herkunft ihr Leben verlieren.

Vor etwa 350 Jahren siedelten Zwerge im Osten der agnatischen Steppe und in den Silberbergen. Sie kamen hatten sich durch die Berge gegraben und stiessen nun auf die angrenzenden Orkländereien. Es kam sofort zu Kämpfen, den die beiden Arten hassten sich aufs Blut. Die Zwerge konnten zurück in die Silberberge getrieben werden und die Orks behaupten die Steppe bis heute für sich.
Nun sind die Silberberge wieder ins Interessenfeld der Orks gerückt, da ihre größten Widersacher dort Fuß gefasst haben. Wo Zwerge sind, da sind auch Schätze! Hinter dem Zwergenreich warten die Reiche der Menschen. Lohnenswerte Beute für die kämpferisch überlegenen Orks.

[ Editiert von Administrator Menk am 02.04.09 8:47 ]

#2 RE: Orks und Trolle (Völker der agnatischen Steppe) von Torin 19.08.2010 17:07

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Orks der Insel Trahh

Die Orks der Insel unterscheiden sich in einigen Zügen von den Festlandorks.
Angeführt werden sie von einem Schamanen und einem Befehle weitergebenden Hauptmann (Häuptling).

Den Hauptteil ihres Lebens sind die Trahhirrim Orks in den Gruben und Höhlen unter Trahh zugange.
Dort schürfen sie Erze oder führen Krieg gegen die Trahhirrim.

Die Kraschtak (Steinhorcher) sind die geistigen Führer der Trahhirrim-Orks. Durch ihre (anscheinend vorhandene) Fähigkeit mit Stein zu reden, sind sie in der Lage verschiedenste Erze oder Hohlräume im Gestein zu erkennen, was den ganzen Tagesablaufs der Grubenorks (Draûp´hai) ausmacht.
Als Zeichen der Verehrung zu ihren Ahnen trägt ein jeder Ork einen Stein an einer Kette um seinen Hals, den nachdem Glauben der Trahh-Orks befinden sich im Stein selber die Geister der Ahnen.
Je wertvoller der Stein, destowertvoller der Träger des Steins.

Durch die Künste der Zuchtmeister der Trahh-orks hat sich eine eigene Rasse von Mischlingen unter ihnen entwickelt. Den sogenannten Manschkor´hai.
Diese Abart der Orks soll zu teilen aus Ork als auch aus Ogerblut bestehen. Gezüchtet wurden sie um schwerere Arbeiten zu verrichten, werden aber auch zu Kriegszwecken eingesetzt.
Ihre Stärke machen sie durch vollkommene Dummheit wieder wett, so das immer ein Treiber dabei sein muss damit ein Manschkor´hai nicht ausversehen Höhlen zum Einsturz bringt oder die eigenen Männer auffrisst.

Der gemeine Trahh-Ork unterscheidet sich zum Festland-Ork durch seine geringe Größe und durch sein durch und durch organisiertes System indem sie Leben.
Am häufigsten ist die Hautfarbe braun bei den Trahh-Orks. andere Hautfarben gibt es nur ausgesprochen selten.

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